Fokustage

In den Fokustagen für Führungskräfte und Mitarbeitende aus der Verbandswelt diskutieren und vertiefen wir mit externen Impulsgeberinnen und Impulsgebern Themen der Gruppe 28 und der regionalen Arenen.
Gesellschaftlich relevante Fragestellungen und mögliche Antworten diskutieren und durchdringen wir, um herauszufinden, wie der Verband sich in einer schnell verändernden, globalisierten Welt für ein soziales Miteinander und mehr Gerechtigkeit einsetzen kann.

Die Fokustage finden im Tagungszentrum der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Stuttgart-Hohenheim statt.

Diese vier Themen werden wir bearbeiten und laden Sie herzlich zur Teilnahme ein:

Digitale Soziale Innovationen - Phänomene, Positionen, Prototypen für caritasachtundzwanzig

Digitalisierung, verstanden als schnell fortschreitender Transformationsprozess, der alle gesellschaftlichen Bereiche verändern wird, ist die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre.
Der Fokustag bietet Gelegenheit, Phänomene der Digitalisierung besser zu verstehen, unterschiedliche Positionen und Prototypen kennenzulernen.
Damit stoßen wir eine thematische Vertiefung im Verband an, die für die Caritas Charta 28 Relevanz erzeugen kann.


Impulsgeber: Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Head of Center Philanthropy and Civil Society (PhiCS),Professur für Management, Innovation und Finance an der Karlshochschule Karlsruhe


Zeitl. Rahmen: 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Tagungsort:      Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

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Zwischen Solidarität und Populismus - Hintergründe, Haltungen, Handlungsoptionen für caritasachtundzwanzig

Der Caritasverband gestaltet in einer politisch, religiös und weltanschaulich vielfältigen Gesellschaft das Soziale mit. Er tritt gegen Ausgrenzung ein und trägt mit seiner Arbeit zu einem solidarischen Zusammenleben aller Menschen bei.
Was ist notwendig, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und den sozialen Frieden in Deutschland und weltweit zu fördern?
Welche Bedeutung hat die Konstruktion unseres Sozialstaates dabei?
Welche Rahmenbedingungen brauchen wir, um solidarisch handeln zu können?
Wie können Formen der Solidarität vor Ort aktiviert werden?

Mit dem Fokustag schaffen wir einen Raum, an diesen Fragen weiterzuarbeiten und substanzielle Folgerungen für die Caritas Charta 28 zu identifizieren.


Impulsgeber: Prof. Dr. Georg Cremer, früherer Generalsekretär  des Deutschen Caritasverbandes

 

Impulsgeberin: Barbara Thurner-Fromm, ehemalige stellv. Ressortleiterin Politik der Stuttgarter Zeitung, Leiterin Presse-und Öffentlichkeitsarbeit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Zeitl. Rahmen: 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Tagungsort:      Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

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Innovationssysteme von Wohlfahrtsorganisationen - Analyse, Akteure und Arenen für caritasachtundzwanzig

Während die Bindungskraft von Großorganisationen weiter abnimmt, werden im sozialen Bereich Hoffnungen auf die Zivilgesellschaft gesetzt. Welche Rolle kann die verbandliche Caritas dabei einnehmen?
Ergebnisse einer Forschungspartnerschaft zeigen neue Optionen auf. 
Der Fokustag eröffnet Diskussion, Vertiefung, Einschätzung.


Impulsgeberin: Dr. Ramona Maria Kordesch, Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ), Senior Researcher, Zeppelin Universität Friedrichshafen


Zeitl. Rahmen: 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Tagungsort:      Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

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Care als Kontext - Richtungen, Räume, Revolution für caritasachtundzwanzig

Die Debatte über Care findet bisher nur in Ansätzen und vereinzelt statt: Thematisiert werden Kinderbetreuung und Vereinbarkeit, Pflegepolitik und Work-Life-Balance. Seltener steht die übergeordnete Frage nach gesellschaftlichen und geschlechterpolitischen Dimensionen all der versorgenden Tätigkeiten zur Debatte.

Sorgen und Versorgen sind Tätigkeiten, die der Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse dienen und einen nicht geringen Anteil sozialer Beziehungen ausmachen – im privaten wie auch im beruflich-dienstleistungsbezogenen Rahmen. „Care“ ist überall – in der Kinderbetreuung und in der Altenpflege, in der Nachbarschaftshilfe und bei der Hausarbeit, am Arbeitsplatz und in der Familie.

Der Fokustag nimmt die gesellschaftliche Organisation von Sorgearbeit und die Überlegung, welche Prinzipien dieser Arbeit eigentlich zu Grunde liegen, in den Blick. Wir eröffnen eine Perspektive auf die Gesellschaft, die auf solidarischem Umgang basiert, dessen Rahmenbedingungen immer wieder ausgehandelt werden müssen.

Welche Folgerungen entwickeln sich daraus für die Caritas Charta 28?


Impulsgeberin: Frau Prof. Dr. Gabriele Winker, Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg, Leiterin der Forschungsgruppe Arbeit-Gender-Technik


Zeitl. Rahmen: 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Tagungsort:      Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

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